Zurück
Die Entstehung !
Der Freizeittreff Eckernfeld wurde 1956 als Jugendheim durch die Siedlergemeinschaft
Eckernfeld aus eigenen sowie aus Zuschussmitteln der Stadt auf einem städtischen
Grundstück errichtet.
Die Siedlergemeinschaft erhielt für Umbau und den Betrieb städtische Zuschüsse.
Weil es der Siedlergemeinschaft nicht mehr möglich war, die pädagogische Betreuung durch
ehrenamtliche Kräfte zu gewährleisten, wurde 1965 ein Mitarbeiter des Jugendamtes in dem
Haus tätig und ein Beirat für die Gestaltung der gemeinsamen Arbeit gebildet, in dem die
Stadt, die Siedlergemeinschaft und der „Verein für Freizeitgestaltung" zusammenwirkten.
Auf mehrfachen Wunsch der Siedlergemeinschaft ging die Einrichtung 1968 in städtische
Verwaltung über, wurde aber gegen den ausdrücklichen Wunsch der Siedlergemeinschaft wie
die anderen Freizeitheime damals hinsichtlich der Programmgestaltung dem Verein für
Freizeitgestaltung unterstellt.
1969 wurde das Haus in einem zweiten Bauabschnitt erweitert.
1991 erfolgte der Anbau einer Werkstatt.
Die durch das verlassen der Amerikaner neu entstandene Siedlung „Blink", und das
angrenzende Neubaugebiet „Weidenpark" sorgten für zusätzlichen Bedarf an Kinder- und
Jugendarbeit im Stadtteil.
Das Außengelände wurde 2006 und 2007 erheblich umgebaut und aufgewertet. Es entstanden
neue Spielflächen für Kinder, eine größere Rutsche, neue Schaukeln, ein erheblich größerer Sand -
Spielbereich etc. Für die Jugendlichen wurde ein zweiter Basketballkorb installiert, der Bolzplatz
wurde verkleinert und mit neuen Toren versehen. Als einmalige Attraktion in Bremerhaven wurde
ein " Tarzanschwinger " von über 10 m. Höhe gebaut, auf dem man beim Schaukeln noch das
Kribbeln im Bauch spüren kann. Der Spielplatzumbau wurde gemeinsam mit Kindern und
Jugendlichen geplant.
Im Jahre 2008 konnten wir einen Jugendraum mit Eingang von außen, und ein neues Büro
einweihen. Der Jugendraum bietet Leuten ab 12 J. die Möglichkeit, sich in gemütlicher Atmosphäre
mit Freunden zu treffen, auch wenn das Haupthaus an Kindernachmittagen, bei Festen - oder den
Pausen - für die Jugendlichen geschlossen ist.
Aufgrund seiner Entstehung hat dieses Haus in erster Linie Bedeutung für den Ortsteil
Eckernfeld. Der Freizeittreff ist voll in den Stadtteil eingebunden. Etliche Generationen haben das Haus schon durchlaufen, viele Jugendliche sind hier aufgewachsen. Die Besucher identifizieren sich sehr mit der Einrichtung.
Durch die lange, gute kontinuierliche Zusammenarbeit mit Siedlerbund, Kindern, Jugendlichen, Eltern, Senioren und Anwohnern erfährt dieser Freizeittreff in kritischen Situationen eine massive Unterstützung und Solidarität aller im Eckernfeld wohnenden Generationen.